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Fun Fact

Das Rotkehlchen sieht süß aus, ist aber ein streitsüchtiger Einzelgänger – es greift deshalb auch gerne mal sein eigenes Spiegelbild an.

Rotkehlchen Erithacus rubecula

Aussehen

Mit orange-rotem Gesicht und ebensolcher Kehle im Kontrast zur gut getarnten, oliv-braunen Oberseite ist das Rotkehlchen unverwechselbar. Markant sind auch die schwarzen Knopfaugen, die es zu einem unserer beliebtesten Vögel machen.

Rotkehlchen
Foto: W. Rolfes

Beobachtungstipp

Im Winter kannst du das Rotkehlchen vor allem in Parks und Gärten finden. Es gehört zu den wenigen Vogelarten unserer Breiten, dessen Gesang man auch an milden Wintertagen hören kann. Zum Singen sitzt es gern erhöht auf einem Ast, sonst findet man es aber meist am Boden. Hier hüpft es zur Nahrungssuche herum. Es ist ein Einzelgänger.

Rotkehlchen sitzt auf einem Ast und singt
Foto: AdobeStock/gerwbosma

Nahrung

Zur Leibspeise des Rotkehlchens zählen vorrangig Insekten, die im Winter jedoch rar sind. Daher mag es auch Beeren und kleine Samen. Am Futterhaus kann man es regelmäßig sehen, wie es trotz seines dünnen Insektenfresserschnabels gerne Haferflocken, Fettfutter und Nussstückchen frisst.

AUF EINEN BLICK

gehackte Nüsse
Getreideflocken
Mehlwürmer
Rosinen in Kokosfett/Talg
Rotkehlchen an Vogelfutter
Foto: AdobeStock/papinou

Gartentipp

Rotkehlchen suchen gerne unter altem Laub nach Spinnen und anderen leckeren Insekten. Lass im Herbst also einfach das alte Laub unter Bäumen und Gebüsch liegen – damit tust du dem Rotkehlchen einen großen Gefallen.

Rotkehlchen im Herbstlaub
Foto: Adobe Stock/Sebastiano
Rotkehlchen